Von der süßen Ananas bis zu proteinreichem Popcorn – entdecken Sie eine Vielfalt an Superfoods, die nicht nur Ihren Gaumen verwöhnen, sondern auch Ihr Wohlbefinden steigern. Jedes dieser 8 Lebensmittel bringt einzigartige gesundheitliche Vorteile mit sich: sei es, die Fettverbrennung zu fördern, das Immunsystem zu stärken oder Krankheiten vorzubeugen. Erfahren Sie, wie Sie diese Superfoods optimal nutzen und in Ihren täglichen Speiseplan integrieren können, um von ihren erstaunlichen Eigenschaften zu profitieren. Machen Sie den ersten Schritt zu einem gesünderen Leben mit diesen kraftvollen Nahrungsmitteln, die mehr als nur lecker sind.
Ananas: Weniger Kalorien, mehr Genuss
- Warum Ananas auf Ihrem Speiseplan nicht fehlen dürfen: Die süße Frucht eignet sich perfekt, wenn der Nasch-Hunger kommt. Denn sie enthält nur 55 Kalorien auf 100 Gramm und gerade einmal 0,2 Prozent Fett. Damit ist sie eine gesunde Alternative zum Bonbon und ähnlichen Naschereien.
- Wie viel Ananas sollten Sie essen? Ein Zuviel gibt es nicht – greifen Sie zu, wenn Sie der Hunger auf Süßes übermannt.
- Was Sie beachten sollten: Ananas schmecken wirklich gut, wenn sie komplett reif sind. Das erkennen Sie daran, dass sich die Schuppen leicht abzupfen lassen. Verzichten Sie dagegen auf Ananas aus der Dose. Diese enthalten zu viel Zucker – und sind damit keine gesunde Alternative zu Süßigkeiten.
Artischocken: Schlankmacher mit Bitterkraft
- Warum Artischocken auf Ihrem Speiseplan nicht fehlen dürfen: Gerade wenn Sie sich mit wenigen, dafür aber hartnäckigen Pfunden herumquälen, die einfach nicht weichen wollen, sollten Sie es mit Artischocken probieren. Wissenschaftler der Universität San Diego/Amerika haben herausgefunden: Cynarin, ein in den Artischocken enthaltener Bitterstoff, verhindert nicht nur die Einlagerung von zusätzlichem Fett in Ihren Körperzellen, sondern hilft auch bei dessen Abbau.
- Wie viele Artischocken sollten Sie essen? Die amerikanischen Forscher empfehlen, vor dem Hauptgericht eine bis zwei zu essen. So können Sie Ihr Gewicht um ein Kilogramm pro Monat senken, haben die Wissenschaftler in ihren Forschungen herausgefunden.
- Was Sie beachten sollten: Die Zubereitung von frischen Artischocken ist nicht „mal eben so“ zu schaffen. Ist sie Ihnen zu aufwendig, können Sie auch eingelegte Artischocken wählen. Lassen Sie diese aber gut abtropfen. Alternativ bietet sich auch Artischockensaft an. Diesen erhalten Sie zum Beispiel im Naturkostladen oder im Reformhaus.
Chilis: Das kleine Verbrennungswunder
- Warum Chilischoten auf Ihrem Speiseplan nicht fehlen dürfen: Die kleinen, scharfen Schoten enthalten Capsaicin. DieserStoff sorgt dafür, dass Chilis ihren scharfen Geschmack entwickeln.Forscher der University of Tasmania/Australien habenherausgefunden, dass gerade dieser Stoff verhindert, dass Ihr Insulinspiegelnach den Mahlzeiten zu stark ansteigt. Dadurch stehteiner ungehinderten Fettverbrennung nichts mehr im Wege.Denn zu viel Insulin sorgt dafür, dass das Nahrungsfett komplettin Ihre Körperzellen eingelagert wird.
- Wie viel Chilis sollten Sie zu sich nehmen?: Keine Angst, Sie müssen nicht jeden Tag in die roten Schoten beißen. Verteilen Sie lieber einen halben bis einen Teelöffel (je nach Geschmack) kleingehackte Chilischoten über Ihrem Essen.
- Was Sie beachten sollten: Entfernen Sie auf jeden Fall die Kerne aus den Schoten. Übrigens: Je kleiner die Schote ist, umso schärfer ist sie auch. Dementsprechend enthalten kleinere Schoten auch mehr Capsaicin.
Frischer Orangensaft: Blutdruck natürlich senken
- Warum frisch gepresster Orangensaft auf Ihrem Speiseplan nicht fehlen darf: Zwei Gläser Orangensaft zum Frühstück haben eine erstaunlicheAuswirkung auf Ihren Blutdruck: Er senkt sich deutlich ab. DieseWirkung stellt sich aber nur bei frisch gepresstem Orangensaft ein,nicht bei den wässrigen und zuckerhaltigen Industrieprodukten. DerGrund dafür ist, dass in frisch gepresstem Orangensaft immer auchStücke von Fruchtfleisch und den weißen Häutchen und Trennwändender Frucht enthalten sind. Diese beinhalten Hesperidin. Eshandelt sich dabei um ein Bioflavonoid, einen Pflanzenstoff. Er erweitertIhre Blutgefäße. So sinkt der Blutdruck automatisch.
- Wie viel Orangensaft brauchen Sie? Zwei Gläser, direkt zum Frühstück getrunken, sind perfekt. Alternativ können Sie auch vier Orangen über den Tag verteilt essen. Verzichten Sie darauf, diese allzu genau zu schälen – Reste der weißen Haut sollten Sie mitessen.
- Was Sie beachten sollten: Wählen Sie zum Entsaften sogenannte Saftorangen. Auch zum Essen bieten sich solche Saftorangen an. Damit vermeiden Sie strohige, geschmacklose Früchte, die leider häufig angeboten werden.
Holunder: Ihr natürlicher Schutzschild gegen Krankheiten
- Warum Holunder auf Ihrem Speiseplan nicht fehlen darf: Holundersaft schmeckt, mit Wasser verdünnt, nicht nur gut und sorgt an warmen Tagen für Erfrischung. 100 Gramm enthalten außerdem auch 980 Milligramm Anthocyane. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Für den Körper sind sie wichtig, da sie freie Radikale bekämpfen. Dadurch sind Sie vor Infekten, aber auch Zellveränderungen gut geschützt.
- Wie viel Holundersaft sollten Sie trinken? Sie brauchen nicht viel – ein 0,2-Liter-Glas pro Tag reicht, um Ihr Immunsystem stark zu machen und Ihre Zellen zu schützen.
- Was Sie beachten sollten: Achten Sie darauf, dass Sie nur tiefschwarze, reife Beeren ernten und diese dann zu Saft verkochen. Niemals dürfen Sie zu unreifen Früchten greifen oder diese roh verzehren. Es kommt sonst schnell zu Erbrechen und starkem Durchfall.
Hüttenkäse: Macht Ihre Knochen stark – und lässt Bauchfett schmelzen
- Warum Hüttenkäse auf Ihrem Speiseplan nicht fehlen darf: Es handelt sich um einen sehr fettarmen Brotaufstrich. Zudem ist erreich an Kalzium. Dieser Mineralstoff ist nicht nur wichtig für festeKnochen. Forscher der Universität Tennessee/Amerika habenherausgefunden, dass Kalzium auch hilft, gerade das gefährlicheBauchfett abzubauen.
- Wie viel Hüttenkäse sollten Sie essen? Rund 100 Gramm pro Tag, zum Beispiel auf einem Vollkornbrot, sollten Sie verzehren. So decken Sie ganz nebenbei schon ein Viertel Ihres Tagesbedarfs an Kalzium ab.
- Was Sie beachten sollten: Hüttenkäse gibt es von mehreren Produzenten. Achten Sie darauf, dass Sie Biokäse kaufen. Denn dieser enthält im Vergleich zu konventionellem Hüttenkäse die dreifache Menge an CLA, einer konjugierten Fettsäure. Diese schützt Sie vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.
Parmesan: Besser schlafen mit dem Tryptophan-Wunder
- Warum Parmesan auf Ihrem Speiseplan nicht fehlen darf: Parmesan ist von Natur aus reich an Tryptophan. 100 Gramm dieses Käses enthalten 490 mg. Das macht ihn besonders wertvoll für Menschen, die an Schlafstörungen leiden: Diese Aminosäure verbessert die Schlafqualität deutlich. So sorgt sie nicht nur dafür, dass Sie besser ein- und durchschlafen können, sondern macht Sie auch ausgeruhter und am Tag leistungsfähiger.
- Wie viel Parmesan brauchen Sie? Um Ihren Tagesbedarf von 250 mg Tryptophan zu decken, benötigen Sie 50 g Parmesan. Sie können ihn zum Beispiel über Salat reiben. Als Alternative zu diesem Käse bieten sich aber auch Bananen an – schon eine pro Tag versorgt Sie ausreichend mit dieser Aminosäure.
- Was Sie beachten sollten: Tryptophan wirkt schnell im Körper. Genießen Sie Bananen oder Parmesan daher nicht unbedingt mittags, sondern eher am Abend.
Popcorn: Der gesunde Eiweiß-Snack
- Warum Popcorn auf Ihrem Speiseplan nicht fehlen darf: Unglaublich, aber wahr: 100 Gramm Popcorn enthaltenfast 13 Gramm Eiweiß. Dies ist wichtig für den Muskelaufbau,der wiederum Ihre Fettverbrennung steigert.
- Wie viel Popcorn sollten Sie essen? Hierfür gibt es natürlich keine Tagesmenge. Aber bevor Sie abends auf dem Sofa zu Chips oder Schokolade greifen, sollten Sie lieber die gepoppten Maiskörnern wählen. So sparen Sie jede Menge Kalorien ein.
- Was Sie beachten sollten: Machen Sie Popcorn selbst. Die Maiskörner können Sie im Bioladen, aber auch im Supermarkt kaufen. So sparen Sie – im Vergleich zu fertigem Popcorn – eine große Menge Zucker und Butter ein und damit wiederum Kalorien.



